Weingut

Agricola Foradori

Elisabetta Foradori besitzt mittlerweile Kultstatus und ist weit über die Grenzen Italiens bekannt. Zusammen mit Rainer Zierock (RIP) und ihren Kindern Emilio, Theo und Myrta hauchte sie der fast vergessenen Trentiner Rebsorte Teroldego wieder neues Leben ein.

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“Das Wichtigste ist, ein guter Landwirt zu sein. Sie müssen mit der Natur interagieren um einen Wein herzustellen, der eine Region symbolisiert."

– Elisabetta Foradori

Manzoni Bianco 2021

winestyle-img Fine & Layered
Fruchtig
Wie ein Obstkorb aus frischen Früchten: Von Zitrus über Pfirsich, Apfel, Birne, zu Kirsche, Himbeere oder Pflaume.
Mineralisch
Wie die Vorstellung an einen nassen Stein: Manchmal kühl, salzig, leicht rauchig und meist ein straffe, griffige Textur am Gaumen. Eher ein Mundgefühl als eine Aromatik.
Feinmaschig, Strukturiert
19,90 €
26,53 €/L

Lezèr Teroldego 2021

winestyle-img Light & Juicy
Fruchtig
Wie ein Obstkorb aus frischen Früchten: Von Zitrus über Pfirsich, Apfel, Birne, zu Kirsche, Himbeere oder Pflaume.
Süffig, Animierend
15,90 €
21,20 €/L

Fontanasanta Nosiola 2020

winestyle-img Rich & Deep
Pflanzlich
Wie belebende Kräuter, Gräser, Heu über Kamille bis hin zu Noten ätherischer Öle.
Fruchtig
Wie ein Obstkorb aus frischen Früchten: Von Zitrus über Pfirsich, Apfel, Birne, zu Kirsche, Himbeere oder Pflaume.
Mineralisch
Wie die Vorstellung an einen nassen Stein: Manchmal kühl, salzig, leicht rauchig und meist ein straffe, griffige Textur am Gaumen. Eher ein Mundgefühl als eine Aromatik.
Extraktreich, Komplex
33,00 €
44,00 €/L

Teroldego: die vergessene Rebsorte

Die Rebsorte Teroldego wurde erstmals im Jahre 1383 namentlich erwähnt, wo ein Fass Vinum Teroldegum verwendet wurde, um die Zinsen für ein Darlehen zu bezahlen. Im 16. Jahrhundert konnte man die Herstellung rund um der Gegend von Mezzolombardo nachweisen, die Verwendung von Teroldego ließ allerdings nach.

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Nichtsdestotrotz bleibt der Teroldego seinen Bergen und der einzigartigen Umgebung der Piana Rotaliana tief verbunden. Der Boden ist hier reich an Kalk-, Granit- und Porphyrsteinen, die vom Fluss Noce flussabwärts transportiert werden. Tatsächlich verleihen die verschiedenen Böden, die überwiegend felsig, kiesig und sandig sind, dem Wein eine echte Ursprünglichkeit. Intensität, Kraft, Tiefe, sowie Mineralität und Eleganz: Eine Fülle unterschiedlichster Elemente, die jedoch in perfekter Harmonie kombiniert wurden haben den Wein, der als „Prinz des Trentino“ gilt, immer zum wahren Ausdruck eines Landes gemacht.

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Elisabetta Foradori hat das Weingut inzwischen an Ihre Kinder übergeben.

Seine Arbeit beschreibt er mit folgenden Worten: “Wir haben gelernt zuzuhören, um die Feinheiten des Naturwandels zu ergreifen und den wahren, ortsgebundenen Charakter der Weintraube zu schützen. Wir hegen Kreativität in unserem agrarkulturellen Handeln; jeden Morgen erwachen wir mit dem Bewusstsein, dass wir unsere Arbeit je nach Entfaltung der Natur frei gestalten können. Von Bergen umringt, bewirtschaften wir die Rebsorten Teroldego und Pinot Grigio in der Flussebene des Campo Rotaliano, Nosiola und Manzoni Bianco hingegen auf den Dolomit- und tonhaltigen Hügeln von Cognola (Trento).“

Im Keller lautet das Motto: minimale Intervention

Die Arbeit wird gemessen an der Zeit, an den Rhythmen der Natur, an der Erwartung, dass die Weinrebe wächst, altert und Früchte trägt. Die ausdrucksstarke Spontaneität eines Weines voller Leben lässt ihn sich ständig verändern, sich in seiner Essenz offenbaren.

Die Gärung findet in verschiedenen Behältern statt, in denen auch der Wein ausgebaut wird. Der Ton der Tinajas Amphoren gibt den Trauben volle Ausdrucksfreiheit und dem Wein die Chance, sich wieder mit der Erde zu verbinden.

Sulfite werden erst nach dem ersten Abstich hinzugefügt, der in der Regel erst 6-8 Monate nach der Entnahme aus den Schalen erfolgt. Auf diese Weise enthält der abgefüllte Wein höchstens 30 mg/L Schwefeldioxid. Alle Erzeugnisse werden ohne Filtration abgefüllt.